Portfolio
Jule Richter – 07/2026
Hej, ich bin Jule. Illustratorin und Animatorin für visuelle Wissensvermittlung und digitale Kommunikation.
Ich entwickle handgezeichnete und haptische Animationen, um Zusammenhänge sichtbar zu machen, Abläufe klar und Inhalte zugänglich. Für Themen, die komplex, abstrakt oder schwer greifbar sind.
Durch die Verbindung von Konzeption, Illustration und Animation entstehen visuelle Erzählungen, die informieren, Orientierung geben und Aufmerksamkeit lenken.
Grafikdesign und weitere Illustrationen fließen je nach Projekt als Teil der visuellen Sprache mit ein.
Fähigkeiten
2D-Animation
Frame-by-Frame
Animierte Visuals & Loops
Storytelling
Erklärvideo
Leistungen
Konzeption undStoryboard
Illustration und Animation
Koordination und Einbindung von Ton und Musik
Kund:innen
Das Minsk Kunsthaus
JFF – Institut für Medienpädagogik
Bundeszentrale für politische Bildung
Medienanstalt Berlin-Brandenburg
Landesanstalt für Medien NRW
Besonnen Fashion
Animierte Visuals in Loops – Projekt: Wohnkomplex
Wohnkomplex
Animierte Visuals für Das Minsk Kunstmuseum
Kunde
Das Minsk Kunsthaus
Zeitraum
2025
#Konzeptentwicklung
#Begriffsvisualisierung
#Illustration
#Animation
Glossar: Juliane Richter
Für die Ausstellung Wohnkomplex. Kunst und Leben im Plattenbau entstanden fünf animierte Visuals zu Glossarbegriffen rund um das Thema Plattenbau. Ausgangspunkt war das Motiv des Musters: Inspiriert von den seriellen Strukturen des Plattenbaus entwickelt sich in jeder Animation aus einem Pattern heraus eine kleine visuelle Erzählung und führt wieder ins Muster zurück. Die Loop-Animationen übersetzen abstrakte, historisch und gesellschaftlich aufgeladene Begriffe in eine verdichtete Bildsprache und erweitern die Ausstellungskommunikation in den digitalen Raum.
Konzept
Konzept
Begriffsvisualisierung Wohnkomplex
Ein Wohnkomplex war ein städtebauliches Grundelement des Wohnungsbaus in der DDR, das sowohl in städtischen Randlagen als auch innerstädtisch realisiert wurde. Er diente als kleinste Planungseinheit des sozialistischen Städtebaus und sollte die Bedürfnisse des täglichen Lebens der Bewohner:innen abdecken. Grundlage für diese »funktionelle Versorgungseinheit« war der Einzugsbereich einer Schule (bebauter Raum für ca. 5. – 6.000 Einwohner:innen). Der Wohnkomplex wurde stadttechnisch erschlossen und mit Wohnungen sowie »gesellschaftlichen Einrichtungen« wie Kaufhallen, Gaststätten, Schulen, Dienstleistungseinrichtungen und Einrichtungen für Kultur und Erholung ausgestattet. Je größer ein Neubaugebiet, desto mehr Wohnkomplexe waren enthalten.
Begriffsvisualisierung WBS70
Die Wohnungsbauserie 70 (ursprünglich »Wohnungsbausystem 70«) war das
zentrale Typenbausystem für den industriellen Wohnungsbau in Plattenbauweise
in der DDR ab den 1970er-Jahren. Ziel war eine effiziente Fertigung mit weniger
Bauteilen, standardisierten Grundrissen und einem einheitlichen Typenkatalog, der
DDR-weit einsetzbar war und sämtliche Vorgänger-Serien (P1, P2, QP) ablöste. In
der Realität griff man bis zum Ende der DDR auf verschiedene Serien sowie Blockbauweisen zurück. Im Laufe der Jahre wurde die WBS 70 weiterentwickelt, u.a. mit Varianten zu größeren Gebäudetiefen, zur Lückenschließung und angepasste Lösungen für die Innenstadtplatten.
Begriffsvisualisierung Arbeiterschließfach
Spöttisch gebrauchter Begriff für eine Wohnung in einem Plattenbau. Er bezieht sich auf die oft standardisierte und beengte Bauweise dieser Wohnungen, die an die kompakte und uniforme Gestaltung eines Schließfachs erinnert – dabei wird nicht nur die physische Beschaffenheit der Wohnungen reflektiert, sondern auch stereotype Wahrnehmungen von Arbeiterwohnungen.
Begriffsvisualisierung Goldene Hausnummer
Eine Auszeichnung, die an Haustüren angebracht wurde, um engagierte Hausgemeinschaften zu ehren. Gefertigt aus Aluminium, symbolisierte sie die besonders aktive Teilnahme der Hauskollektive an der Initiative Schöner unsere Städte und Gemeinden – mach mit oder deren Engagement bei Hausfesten oder Kulturveranstaltungen.
Begriffsvisualisierung Internationalität der Platte
Nach seinen Ursprüngen in den USA und Frankreich verbreitete sich die Plattenbauweise besonders in den sozialistischen Staaten schnell: in den 1930ern vor allem in der Sowjetunion und nach dem Zweiten Weltkrieg unter verschiedenen Bezeichnungen in anderen Ländern, etwa als Panelák (CSSR), Chruschtschowka oder panelny dom (Sowjetunion) und Blok (VR Polen). In der DDR wurde sie ab den 1970er Jahren nahezu flächendeckend genutzt. Aber auch in westlichen, kapitalistischen Ländern wurde sie als Antwort auf die Wohnungsfrage gesehen, insbesondere in Frankreich, den Niederlanden und der Schweiz (»Göhnerbauten«).
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GIF-Animationen – Projekt: MEKO
MEKO NEUKÖLLN
Animierte Visuals für das Medienkompetenzzentrum in Berlin Neukölln
Kunde
JFF – Institut für Medienpädagogik
Zeitraum
2022–2025
#Konzeptentwicklung
#Illustration
#Keyvisual
#animierte Loops
#Animation
Für den Relaunch des Medienkompetenzzentrums MEKO in Berlin-Neukölln habe ich animierte Keyvisuals für den digitalen Auftritt entwickelt. Die Animationen sind Teil eines visuellen Systems, das pädagogische Inhalte strukturiert, Orientierung schafft und komplexe Themen intuitiv erfassbar macht. Gleichzeitig transportieren sie die gendersensible Haltung des Projekts.
Keyvisual Startseite
Keyvisual Startseite
Freie Animationen
Freie Animationen
Animierte Visuals
Kunde
Freie Projekte
Zeitraum
2022–heute
#animierteloops
#Illustration
#Storytelling
#2D-Animation
Projekttrailer und Erklärvideos – Projekt: Newstest
Der Newstest
Projekttrailer und drei Erklärvideos
Kunde
Medienanstalt Berlin-Brandenburg, Landesanstalt für Medien NRW und Bundeszentrale für politische Bildung
Zeitraum
2023–2025
#Konzeptentwicklung
#Storytelling
#Storyboard
#Illustration
#2D-Animation
#Koordination Sprecher:in und Sound
Für den Newstest, einen digitalen Selbsttest zur Medienkompetenz, übernahm ich die kreative Leitung und Umsetzung der animierten Bewegtbildformate. Dazu gehörten ein 30-sekündiger Projekttrailer sowie drei rund zweiminütige Erklärvideos. Von Konzeption und Storytelling über Storyboard, Textentwicklung und Illustration bis zur 2D-Animation und der Koordination von Ton und Sprecherin übernahm ich den gesamten Prozess der Bewegtbildformate. Die Videos machen die fünf Themenbereiche des Tests verständlich und schaffen einen einladenden Einstieg in komplexe Medienthemen. Eingebettet sind die Animationen in ein umfangreicheres Projekt: Das visuelle Gesamtsystem – Corporate Design, Illustration, Werbematerialien und zwei rund 100-seitige Printpublikationen – habe ich ebenfalls gestaltet.
Projekttrailer – der Newstest erklärt in 30 Sekunden
Erklärvideo – Wie überprüfe ich die Glaubwürdigkeit von Nachrichten?
Erklärvideo – Wie behalte ich in der Medienwelt den Überblick?
Erklärvideo – Was tun bei Falschnachrichten im Gruppenchat?
Projektvideo – Projekt: Truth Tellers
Truth Tellers
Projektvideo
Kunde
JFF – Institut für Medienpädagogik
Zeitraum
2021
#Konzeptentwicklung
#Storyboard
#Illustration
#2D-Animation
#Umsetzung von Ton und Sound
Für Truth Tellers (ein Bildungsprojekt, in dem sich Berliner Schulklassen mit Wahrheit, Erzählungen und Verschwörungsideologien auseinandersetzten) habe ich ein Erklärvideo konzipiert, illustriert und animiert. Ausgangspunkt war ein bestehender Text, den ich in ein visuelles Format übersetzte, das das Projekt vorstellt und die Thematik für Jugendliche wie pädagogische Fachkräfte zugänglich macht. Darüber hinaus habe ich Corporate Design, Illustration, Websitenelemente und Bildungsmaterialien gestaltet.
Du willst Deine Inhalte sichtbar machen? Ob Editorial, Kampagne oder Bildungsprojekt: schreib mir kurz, worum es geht. Ich melde mich innerhalb von zwei Werktagen.